Cold Brew – gibt’s auch bei uns!

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Das heißbegehrte Kaltgetränk gibt es natürlich auch in unseren Coffee Houses – aber was ist ein so genannter Cold Brew überhaupt? Wir bringen für euch Licht ins Dunkel!

Was ist Cold Brew überhaupt?
Cold Brew bedeutet übersetzt so etwas wie „kalt aufgebrühtes Getränk“. Und da ist auch schon der große Unterschied zum „normalen“ Kaffee. Dieser wird mit heißem Wasser aufgebrüht.

Wo hat diese Zubereitungsart ihren Ursprung?
Ihren Ursprung hat diese Art der Zubereitung im Übrigen in Asien, genauer gesagt in Japan. Bereits im 17.Jahrhundert stellten niederländische Reisende das Getränk auf diese Art und Weise her.

Cold Brew selber machen?
Wer sich gerne selbst zu Hause an einem Cold Brew versuchen will, dem sei eines schon vorab gesagt: Geduld ist hier angebracht, die Zeit, die es benötigt einen guten Cold Brew herzustellen kann variieren. Wir von Henry’s nehmen uns dafür aber beispielsweise ganze 24 Stunden Zeit.

Cold Brew in Henry’s Coffee Houses
Wer also ungern so lange warten möchte oder einfach die Zeit dafür nicht findet, der ist bei uns immer herzlich willkommen. Wir bereiten unseren Cold Brew für euch gerne vor, so spart ihr Zeit und könnt euch sicher sein, dass ihr ein super Getränk bekommt.

Welcher Kaffee eignet sich – welchen benutzt Henry’s?
Wir benutzen für das Kaltgetränk einen grob gemahlenen Espresso Milano. Die Kaffeebohnen des Milanos kommen aus Costa Rica, Guatemala, Kolumbien und Brasilien. Dieser Espresso, eignet sich deshalb so gut, weil es sich bei diesem Kaffee um einen sehr hell gerösteten Espresso handelt.
In ihm gibt es so gut wie keine bitteren Röstaromen, denn die entstehen erst bei scharfem und langem Röstprozess.

Vorteile des Cold Brew:
Ein Cold Brew hat noch weitere Vorteile: im Gegensatz zu heiß aufgebrühtem Kaffee ist er wesentlich magenfreundlicher, dies liegt daran, dass der kalte Kaffee weniger Säure und Bitterstoffe enthält, das wiederum ist der Zubereitungsart und nicht dem Kaffee an sich zu verdanken.

Was braucht man für die Zubereitung?
Zur Herstellung von Cold Brew werden Kaffee, Wasser und ein Gerät zur Zubereitung benötigt. Bestens geeignet sind dafür zum Beispiel eine Chemex, eine Aero Press oder eine French Press.

Ablauf der Zubereitung von Cold Brew im Henry’s:
Der bereits gemahlene Kaffee wird in ein Zubereitungsgerät gefüllt und mit kaltem Wasser übergossen. Damit vermeiden wir die Extraktion aller heißlöslicher Substanzen. Diese können, wenn der Kaffee erkaltet sehr bitter, adstringierend und flach im Mund und Gaumen wirken. Bei der Kaltextraktion verwenden wir hier bei Henry’s übrigens mehr als die 10-fache Kaffeemenge auf das Wasseräquivalent (in 1 l Wasser werden 100 g Espresso angesetzt).

Der Kaffee wird nach dem Übergießen einmal umgerührt, um den Kaffee zu verteilen. Danach sollte das Gefäß für mindestens 12 Stunden mit Frischhaltefolie abgedeckt werden und über die gesamte Dauer ziehen. Bei Henry’s geben wir dem Kaltgetränk ganze 24 Stunden Zeit bei Raumtemperatur zu ziehen. So hat der Kaffee genügend Zeit seine Aromastoffe freizusetzen und in Ruhe fertig zu werden. Nach Ablauf der 24 Stunden wird der Kaffee dann gefiltert und ist dann auch schon fast servierfertig.

Wer möchte, der fügt dem Kaltgetränk, neben Eiswürfeln, auch noch etwas Milch oder Sahne hinzu. Wem der Kaffee dann noch zu stark ist, der kann ruhig auch noch ein wenig Wasser aufgießen oder einfach mehr Milch verwenden.  Die meisten Menschen süßen sich ihren Cold Brew auch noch zusätzlich bevor sie ihn genießen. Weil Geschmäcker verschieden sind, süßen wir unseren Cold Brew erstmal nicht und lassen unsere Kunden entscheiden, wie süß sie ihr Getränk haben möchten.

Quellen: Verbraucherzentrale Bayern, süddeutsche.de,

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