Das Geheimnis der Kaffeebohnen

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Kaffeebohnen sind nicht gleich Kaffeebohnen. Wie bei allen Naturprodukten gibt es Unterschiede in Geschmack, Größe und Form. Welche Kaffeebohnen stecken in deinem Lieblingskaffee? Gibt es Elefantenbohnen tatsächlich?

Wir lüften die Geheimnisse der Kaffeebohnen

Perlbohnen

Rohkaffee aus kleinen Perlbohnen
Sambische Perlbohnen – Rohkaffee

Perlbohnen sind ganz besondere Kaffeebohnen.  Warum? Sie sind viel kleiner als die anderen Kaffeebohnen. In seltenen Fällen entsteht in einer Kaffeebohne nämlich nur ein einzelner Same. Dadurch hat dieser Same viel Platz und kann zu einer Art Kugel heranwachsen. Und diese Kugel heißt dann Perlbohne oder auf englisch: Peaberry. Ihre Seltenheit macht sie zu etwas ganz Besonderem.

Arabica Bohne

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Arabica Bohnen sind wohl die bekanntesten Kaffeebohnen, was auch auf ihre häufige Verwendung zur Kaffeeproduktion zurückzuführen ist. Ursprünglich kommt diese Sorte aus Äthiopien, aber schon seit langer Zeit wird sie auch in vielen anderen Ländern angebaut. Die Arabicabohne ist in der Welt des Kaffees und dessen Anbau weit verbreitet. Bis nach Asien und in die Karibik und an viele weitere Orte der Welt hat es die beliebte Bohnenart geschafft. Geschätzt wird an der Bohne unter anderem der geringe Koffeinanteil ( im Vergleich zu anderen Kaffeebohnen). Außerdem attestieren ihr Kaffeeliebhaber oft einen exzellenten Geschmack.

Maragogype Bohne

Maragogype Bohnen aus Mexico
Maragogype Bohnen auch Elefantenbohnen genannt

Diese Kaffeebohne kommt durch eine Kreuzung zustande und kommt deshalb auch nicht so häufig vor wie eine herkömmliche Arabica Bohne. Für die Maragogype Bohne werden Liberica und Arabica bohnen miteinander gekreuzt. Maragogypes sind im Vergleich zu „normalen“ Arabica Bohnen um einiges größer, daher werden sie auch Elefantenbohnen genannt. Der Name dieser Bohne stammt übrigens aus Brasilien – genauer gesagt von der brasilianischen Hafenstadt Maragogipe.

Robusta Bohne

Robusta Kaffeebohnen sind für eine gute Crema verantwortlich
Robusta Bohnen geröstet

Zwar ist diese Sorte, nach der Sorte Arabica, schon die zweitwichtigste, dennoch wird sie oftmals wie die ungeliebte Steifschwester der Arabica Bohne behandelt. Oftmals wird an dieser Sorte bemängelt, dass sie weniger Aroma habe als andere Bohnen. Auch der Koffeingehalt ist fast doppelt so hoch wie der, der Arabicabohne. Robustabohnen haben aber auch Vorteile. Beispielsweise ist sie nicht so empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Hitze, auch Krankheiten und Parasiten hält sie besser aus als andere Kaffeebohnen. Die Robustabohne ist für die Herstellung von Espressomischungen äußerst beliebt. Meist werden für solche Mischungen die Arabica und die Robusta miteinander vermischt. Ein hoher Anteil an Robustabohnen erzeugt die für den Espresso typische Crema.  

Liberica Bohne

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Liberica Bohnen enthalten wenig Zucker und um einiges mehr an Koffein als beispielsweise Robusta und Arabica Bohnen. Diese Art von Bohne wird oftmals als nicht so gut angesehen, weil sie die oben genannten Merkmale aufweist. Andererseits ist diese Sorte von Bohnen besonders resistent gegenüber Parasiten, was natürlich wiederum für ihren Anbau spricht. Der lange Reifeprozess, den Libericas benötigen (zwischen 12 und 14 Monaten), ist hingegen ein Mitgrund dafür, dass diese Bohne auf dem weltweiten Kaffeemarkt nur eine untergeordnete Rolle spielt.

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