Kaffeekultur in: Guatemala

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Ihr möchtet gerne wissen woher euer Lieblingskaffee stammt? Dann seid ihr hier genau richtig.

Zuerst gibt es ein bisschen Länderkunde und dann berichten wir ausführlich von der Plantage Pampojila, von dieser Kaffeeplantage beziehen unter anderem wir bei Henry`s unseren Kaffee.

Menschen in Guatemala

Von der arbeitsfähigen Bevölkerung Guatemalas, die sich aus 45 % Indianern, 40 % Mestizen (Ladinos) und 5% Weißen und Schwarzen zusammensetzt, leben ca. 25 % von der Kaffeeproduktion.

Klima & Lage in Guatemala

Das Klima in der Küstenregion bietet Temperaturen von 25 – 33 C°. Die Trockenzeit herrscht von September bis April, die Regenzeit von Mai bis Oktober, wobei die Regenfälle an der Atlantikküste deutlich ausgeprägter sind. Die zentralamerikanischen Kordilleren bilden im Bereich von Guatemala zwei Hauptketten. Die eine verläuft parallel zur pazifischen Küste und ist mit jungen Vulkanen besetzt, die andere zieht mehr in östliche Richtung. Zwischen den beiden Ketten liegt ein zentrales Hochland mit einem für Besiedlung und Wirtschaft günstigen wechselfeuchten tropischen Klima.

Kaffee & Guatemala

Der in Guatemala angebaute Kaffee wird im größten künstliche Wald Zentralamerikas angebaut. Dieser Wald besteht aus Kaffee- und dazwischen gepflanzten Schattenbäumen. Er umfasst 650.000 Morgen und produziert zwischen vier und fünf Millionen Tonnen Sauerstoff pro Tag und übernimmt damit zum Teil die Funktion eines natürlichen Regenwaldes.

Die Schattenbäume, die für den Kaffee besonders wichtig sind (Kaffee verträgt keine intensive, direkte Sonneneinstrahlung), sind auch für den Boden wertvoll. Außerdem spenden sie 16 % des Brennholzes, das in Guatemala nach wie vor hauptsächlich zum Kochen verwendet wird.

In Guatemala findet man 775 Millionen Kaffeebäume. Auf einem Hektar Kaffee- Anbaufläche findet man ca. 2.500 Kaffeebäume, die einen Ertrag von ca. 730 kg/ha bringen.  Guatemala ist Mitglied in der ICO (International Coffee Organisation). Kaffee wird auf 286.000 Hektar angebaut. Davon werden 265.000 Hektar geerntet.

Die am häufigsten anzutreffende Kaffeepflanze ist die Gattung Arabica, außerdem findet man gewaschenen Robusta an der Pazifikküste. Es gibt die botanischen Varietäten Arabico, Bourbon, Typica, Maragogype.

Plantage Pampojila – die Hochlandplantage

 

Fakten zur Plantage und dem  Guatemala Antiqua Type Pampojila Kaffee

 

Region:  Lake Atitlán

Anbauhöhe:  1500 to 21700 m

Bohnengröße:  17/18

Erntezeit:  November bis April

Verschiffung:  Januar bis Juli

 

Die Lage der Farm

Die Plantage Pampojila liegt in einer der schönsten Gegenden Guatemalas, nahe des Atitlán Sees, umgeben von 3 Vulkanen. Die Plantage umfasst ca. 300 Hektar, auf welchen Kaffee angebaut wird. Die Kaffeetäler liegen zwischen 1500 und 1700 m hoch, ideal für besten Kaffee.

 

Der Anbau des Kaffees

Der Kaffee wächst gut beschattet von einem speziellen Baum, dem Chalúm Baum (Inga Xalapensis). Dieser zu den Leguminosen gehörende Baum kann Nitroverbindungen in Aminosäuren umwandeln, die die Kaffeepflanzen für ihr Wachstum benötigen. Guatemala Antigua Type Plantation Pampojila ist ein wunderbarer, hochgewachsener Kaffee.

Die Kaffeebohnen & ihre Blütezeit

Die guatemaltekische Kaffeebohne ist groß, glänzend und sieht bläulich aus. Der Kaffee, der in tiefen Lagen angebaut wird, ist leicht, mit duftender Tasse. Der Kaffee aus den hohen Anbaulagen hingegen überzeugt mit vollem Körper und angenehmer Säure in der Tasse. Die Kaffeepflanzen blühen von Januar bis März.

Die Ernte auf der Plantage

Geerntet wird von August/September bis April. Insgesamt werden zwischen 3000 und 4500 Säcke (a 69 kg) Kaffee auf Pampojila geerntet – je nach Jahrgangsertrag.

Die Verarbeitung des geernteten Kaffees

Der Kaffee wird mit der nassen Methode aufbereitet und dann ca. 2 – 3 Wochen in der Sonne auf ebenen Flächen, aber auch in holzgeheizten Trommeltrocknern getrocknet. Anschließend werden die Kaffeebohnen sowohl von Hand als auch maschinell verlesen. Neue Aufbereitungstechniken senken den Wasserverbrauch um bis zu 90 % beim nassen Aufbereiten: Bisher verbrauchte man für einen Sack nass aufbereiteten Kaffees 2000 ltr., jetzt sind es nur noch 200 ltr. Die Sekundärprodukte des Kaffees (z. B. der Frucht- schleim, Schalen
 oder Holzäste) werden als Düngemittel eingesetzt und dienen als Brennstoff zum Trocknen der Kaffeebohnen.

Wir pflegen übrigens seit Jahren einen freundschaftlichen Kontakt zur Familie Oscar Diaz Echeverria, den Besitzern dieser Plantage. Den wirklich hervorragenden Kaffee gibt es hier: Guatemala Antiqua Type Pampojila!

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